Aktuelles
Forschung und Lehre. WIR MACHEN MEDIZIN
Dienstag 19. April 2011In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift KLINIKUM aktuell 2/11 wird übe
Neue Leitlinien fordern die Etablierung eines Herz-Teams
Montag 17. Januar 2011Die gemeinsame Arbeitsgruppe zur Myokardrevaskularisation der Europäis
Ehrendoktorwürde für Prof. Stuart W. Jamieson
Donnerstag 18. November 2010
In einer feierlichen Zeremonie wurde am 12. Oktober 2010 einer der Pio
PD Dr. Andres Beiras-Fernandez erhält Rudolf-Pichlmayr-Preis 2010
Donnerstag 04. November 2010
Der Rudolf-Pichlmayr-Preis der Deutschen Transplantationsgesellschaft
BMBF-Innovationspreis für Forscher der Herzchirurgie
Mittwoch 03. November 2010
Mit dem Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik zeichne
Indikationen und verschiedene Systeme
Störungen der Erregungsbildung und/oder Erregungsleitung, die in einem zu langsamen Herzschlag und/oder in Pausen resultieren und entsprechende Symptome nach sich ziehen, stellen eine Indikation zur Implantation eines Herzschrittmachers dar.
Leitlinien zur Implantation der verschiedenen Systeme finden sie z.B. unter den folgenden Internetadressen und unter Fachinformationen und Literatur.
Antibradykarde Schrittmacher, NASPE/BPEG-Codierung
Die heute angebotenen Schrittmacher folgen dem seit 1988 geltenden und 2002 revidierten NBG-Code (NASPE/BPEG Generic Pacemaker Code (NASPE: North American Society of Pacing and Electrophysiology; BPEG: British Pacing and Electrophysiology Group)) und lassen sich in mehrere Gruppen einteilen, die mit maximal fünf (meistens nur den ersten drei) Buchstaben abgekürzt/bezeichnet werden.
1. Buchstabe: Stimulationsort
2. Buchstabe: Wahrnehmungsort
3. Buchstabe: Betriebsart (Reaktionsart): I=Inhibition, T= Triggern, D=Doppelt (I+T)
4. Buchstabe: Frequenzadaptation: R=Rate modulation
5. Buchstabe: Multifokale Stimulation Einkammer-Systeme
Frequenzadaptive Schrittmacher
Bei jedem Herzschrittmachertyp lässt sich ein sogenannter Sensor aktivieren, der auf unterschiedlichste Art versucht, die Stimulationsfrequenz an den aktuellen Bedarf anzupassen. So sollte bei körperlicher Anstrengung die Herzfrequenz ansteigen. Im Einsatz sind viele unterschiedliche Prinzipien. Der am meisten verbreitete Sensortyp ist der sogenannte „Wackelsensor“, der auf Erschütterungen reagiert (Piezokristall, Akzelerometer), desweiteren gibt es unter anderem den QT-Sensor, den Atemminutenvolumensensor und einige andere mehr. Es gibt mittlerweile auch Schrittmacher, die zwei Sensoren besitzen, um Vorteile der einzelnen Prinzipien zu kombinieren und Nachteile zu mildern (Zweisensor-Schrittmacher). Als recht physiologisch wird die Closed-Loop-Stimulation (CLS) eingeschätzt. Dieser Sensor soll nicht nur auf physiologische Belastung reagieren, sondern auch bei mentaler Belastung eine Frequenzanpassung durchführen, wovon gerade ältere bzw. körperlich inaktive Patienten profitieren könnten.

