- Notfall
- Vorgeburtliche Informationen.
- Angeborene Herzfehler.
- Vorhofseptumdefekt (ASD).
- Atrioventrikulardefekt (AVSD).
- Ventrikelseptumdefekt (VSD).
- Aortopulmonales Fenster.
- Aortenbogenanomalien.
- Aortenisthmusstenose (ISTA).
- Unterbrochener Aortenbogen.
- Persistierender Ductus arteriosus (PDA).
- Cor triatriatrum.
- Ebstein'sche Anomalie.
- Pulmonalstenose (PS).
- Fallot’sche Tetralogie.
- Koronararterienanomalien.
- D-Transposition der großen Gefäßee (d-TGA).
- Aortenstenose (AS).
- Totale Lungenvenenfehlmündung (TAPVC).
- Pulmonalatresie mit intaktem Ventrikelseptum (PA +.
- Double Outlet Right Ventricle (DORV).
- Truncus Arteriosus Communis (TAC).
- Hypoplastisches Linksherzsyndrom (HLHS).
- Univentrikuläres Herz (UVH).
- Literaturangaben.
- Behandlungsprinzipien.
- Herztransplantation bei Neugeborenen und Kindern.
- Die Kinderstation.
Aktuelles
Forschung und Lehre. WIR MACHEN MEDIZIN
Dienstag 19. April 2011In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift KLINIKUM aktuell 2/11 wird übe
Neue Leitlinien fordern die Etablierung eines Herz-Teams
Montag 17. Januar 2011Die gemeinsame Arbeitsgruppe zur Myokardrevaskularisation der Europäis
Ehrendoktorwürde für Prof. Stuart W. Jamieson
Donnerstag 18. November 2010
In einer feierlichen Zeremonie wurde am 12. Oktober 2010 einer der Pio
PD Dr. Andres Beiras-Fernandez erhält Rudolf-Pichlmayr-Preis 2010
Donnerstag 04. November 2010
Der Rudolf-Pichlmayr-Preis der Deutschen Transplantationsgesellschaft
BMBF-Innovationspreis für Forscher der Herzchirurgie
Mittwoch 03. November 2010
Mit dem Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik zeichne
Koronararterienanomalien
Die häufigste Koronararterienanomalie ist das Bland-White-Garland-Syndrom mit Ursprung der linken Koronararterie aus dem Pulmonalishauptstamm (Bland, White, and Garland 1933). Die klinische Symptomatik ist gekennzeichnet durch Ischämien im Versorgungsgebiet der linken Herzkranzarterie. In Abhängigkeit von der Ausbildung von Kollateralen von der rechten zur linken Koronararterie kommt es bereits im frühen Säuglingsalter zu schweren Infarkten oder aber erst im späteren Lebensalter zu belastungsabhängigen Ischämien.
Es existieren heute zahlreiche Methoden zur Behandlung des Bland-White-Garland-Syndroms. Eine der ersten Behandlungsversuche war die Ligatur der linken Koronararterie im Bereich ihres abnormen Ursprungs von der Pulmonalarterie. Dadurch soll die Myokardperfusion, wenn auch nur über die rechte Koronararterie, zu verbessert werden (Wagner, Nadas, and Hugenholtz 1967). Bevorzugt werden heute jedoch Maßnahmen, die ein physiologisches Zwei-Koronararteriensystem schaffen. Derzeit ist die direkte Reimplantation der linken Koronararterie in die Aorta die Methode der Wahl (Laks et al. 1995). Falls dieses Verfahren technisch unmöglich ist, sind mögliche Alternativen die End-zu-End-Anastomose der linken Koronararterie mit der linken Arteria subclavia (Schmitz et al. 1997), die Ligatur der linken Koronararterie in Verbindung mit einem aortokoronaren Bypass (Cooley, Hallman, and Bloodwell 1966) oder die Schaffung eines aortopulmonalen Fensters und Konstruktion eines intrapulmonalen Tunnels (Takeuchi et al. 1979).
Seltenere Koronararterienanomalien sind Koronarfisteln, wie sie bei der Pulmonalatresie mit intaktem Ventrikelseptum zu finden sind, sowie atypisch angelegte Koronararterien, wie z.B. die solitär vorkommende Koronararterie, die meist ohne Krankheitswert sind (Ogden 1970). Kommt es zu Ischämien aufgrund des vorhandenen links-rechts-Shunts können die Fisteln operativ oder interventionell verschlossen werden (Bauriedel et al. 2001).




