Aktuelles

Forschung und Lehre. WIR MACHEN MEDIZIN

Dienstag 19. April 2011

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift KLINIKUM aktuell 2/11 wird übe


Neue Leitlinien fordern die Etablierung eines Herz-Teams

Montag 17. Januar 2011

Die gemeinsame Arbeitsgruppe zur Myokardrevaskularisation der Europäis


Ehrendoktorwürde für Prof. Stuart W. Jamieson

Donnerstag 18. November 2010

In einer feierlichen Zeremonie wurde am 12. Oktober 2010 einer der Pio


PD Dr. Andres Beiras-Fernandez erhält Rudolf-Pichlmayr-Preis 2010

Donnerstag 04. November 2010

Der Rudolf-Pichlmayr-Preis der Deutschen Transplantationsgesellschaft


BMBF-Innovationspreis für Forscher der Herzchirurgie

Mittwoch 03. November 2010

Mit dem Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik zeichne


Lebensqualität

Bei Kindern beobachtet man nach einer Transplantation meist eine deutliche Steigerung der Lebensqualität. Wie groß diese Steigerung ist und wie lange ein Kind braucht sie zu erreichen, hängt hauptsächlich vom physischen Zustand des Patienten zum Zeitpunkt der Transplantation ab. Meistens können Kinder jedoch nach sechs bis 12 Monaten wieder den Kindergarten beziehungsweise die Schule besuchen.

Für die Kinder ist dieser Schritt der Wiedereingliederung ganz besonders wichtig – vor allem für ihre geistige und seelische Verfassung. Da gerade bei älteren Kindern Probleme beispielsweise durch Gedanken über Herkunft und Spender des Organs, Angst vor Organverlust und die lebenslange "Medikamenten-Abhängigkeit" auftreten können, ist nicht nur die körperliche, sondern auch die psychologische Betreuung des Patienten und seiner Eltern von großer Bedeutung.

Nach Abschluss der stationären und Rehabilitationsphase sind die kleinen Patienten körperlich voll belastbar. Regelmäßiger Sport, z.B. im Verein, sollte für eine gelungene Wiedereingliederung schon frühzeitig eingeplant werden. Zu beachten ist dabei, dass die Patienten aufgrund der Denervierung des Herzens eine längere Aufwärmphase benötigen.

Niemand kann vorhersagen, wie sich das neue Organ nach einer Transplantation entwickelt. Doch scheint es so, dass der kindliche Organismus mit einer größeren Immuntoleranz reagiert und sich offensichtlich besser mit einer Transplantation arrangieren kann. Das ist ein weiterer deutlicher Vorteil gegenüber den Ergebnissen nach Transplantation im Erwachsenenalter. Regelmäßige und teilweise auch engmaschige Kontrollen sind und bleiben jedoch unabdingbar.