Aktuelles

Forschung und Lehre. WIR MACHEN MEDIZIN

Dienstag 19. April 2011

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift KLINIKUM aktuell 2/11 wird übe


Neue Leitlinien fordern die Etablierung eines Herz-Teams

Montag 17. Januar 2011

Die gemeinsame Arbeitsgruppe zur Myokardrevaskularisation der Europäis


Ehrendoktorwürde für Prof. Stuart W. Jamieson

Donnerstag 18. November 2010

In einer feierlichen Zeremonie wurde am 12. Oktober 2010 einer der Pio


PD Dr. Andres Beiras-Fernandez erhält Rudolf-Pichlmayr-Preis 2010

Donnerstag 04. November 2010

Der Rudolf-Pichlmayr-Preis der Deutschen Transplantationsgesellschaft


BMBF-Innovationspreis für Forscher der Herzchirurgie

Mittwoch 03. November 2010

Mit dem Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik zeichne


Abb. 1

Fallbeispiel aus der Klappenchirurgie

Autor: Priv.-Doz. Dr. René Bombien

Eine Patientin wurde in unserer Klinik mit zunehmender Atemnot vorgestellt. Bei dieser Frau wurde 2004 eine mechanische Mitralklappenprothese implantiert, nachdem die ursprüngliche Mitralklappe durch eine Infektion undicht geworden ist. Da der Verdacht auf einen Herzinfarkt bestand, wurde umgehend eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt. Hier zeigte sich, dass es sich nicht um einen Herzinfarkt handelte, sondern um eine Fehlfunktion der mechanischen Mitralklappe. Im Vergleich zu einer Röntgenaufnahme aus dem Jahre 2004 zeigt sich heute, dass nur ein Flügel noch beweglich ist (siehe Abbildung 1). Ein Flügel diese Doppelflügelprothese bewegte sich nicht mehr. Dies verursachte ein schlechteres Abfließen des Blutes von der Lunge in den großen Blutkreislauf, was die Atemnot erklärte. In der Ultraschalluntersuchung bestätigte sich der Befund (siehe Abbildung 1). Der Grund für die Fehlfunktion ist am ehesten auf eine unzureichende Blutverdünnung mit Marcumar zurückzuführen.

Fig. 2

Das intraoperative Bild zeigt einen Blick auf die mechanische Mitralklappe, dessen 2. Segel von einer Thrombusformation ummauert ist (siehe Abbildung 2). Die Patientin erhielt nun eine biologische Mitralklappe (siehe Abbildung 2). Bei biologischen Klappen ist die Einnahme von Marcumar nicht zwingend erforderlich, sodass das Risiko einer Fehlfunktion mit der neuen Klappenprothese geringer ist.