Aktuelles

Hochzeit mit Kunstherz

Donnerstag 15. Oktober 2009

Ja-Wort in der Herzchirurgischen Klinik am 15.10.2009


Spitzenreiter bei der Patientenbefragung 2008

Montag 21. September 2009

Die Herzchirurgische Klinik hat bei der Patientenbefragung 2008 eine S


"Der Tod kam für mich nicht in Frage"

Freitag 17. April 2009

Fünf Mal kämpften die Ärzte um das Leben von Jörg Przybilla. Ein Beric


Wenn ein neues Herz die einzige Chance ist

Freitag 09. Januar 2009

Eine Geschichte über eine Herztransplantation am Klinikum der Universi


Herzklappen aus Nabelschnurzellen

Freitag 14. November 2008

Ein signifikanter Anteil von Babys und Kleinkindern mit angeborenen He


Aortenklappenerkrankungen

Häufige Ursachen für eine Herzklappenerkrankung in Aortenposition sind angeborene Fehlbildungen, eine Einengung (Stenose) durch degenerative Verkalkung oder als Folge einer Klappenentzündung (Endokarditis).

Eine Schlussunfähigkeit (Aortenklappeninsuffizienz) wird bei einer Erweiterung der Aortenwurzel, beispielsweise durch die sogenannte zystische Medianekrose oder das Marfan-Syndrom, beobachtet, aber auch nach einer Endokarditis. Heutzutage scheinen vor allem an der Aortenklappe primär bakterielle Entzündungen wieder im Zunehmen begriffen zu sein.

Auch Mehrfachklappenfehler sind nicht selten, wobei in erster Linie Mitral- und Aortenklappe gemeinsam befallen sind. In seltenen Fällen ist die Trikuspidalklappe noch zusätzlich erkrankt.

Symptom

Die Indikation zur Operation wird bei Patienten gestellt, die aufgrund ihres Herzklappenfehlers eine Leistungseinschränkung bereits bei gering- bis mittelgradiger Belastung verspüren. Ein hohes Alter stellt an sich keine Kontraindikation für einen Aortenklappenersatz dar. In seltenen Fällen können schwere Begleiterkrankungen (z.B. Lungenhochdruck, stark eingeschränkte Leber- und/oder Nierenfunktion) Kontraindikationen für die konventionelle Operation sein. In diesen Fällen stellt der transfemorale oder transapikale Aortenklappenersatz eine Alternative dar.

Eine floride Endokarditis (ausgeprägte Entzündung der Herzinnenhaut) sollte zunächst mit wirksamen Antibiotika behandelt werden. Bestehen nach ein bis zwei Wochen weiterhin septische Temperaturen oder verschlechtert sich der Gesamtzustand des Patienten aufgrund einer besonders schwerwiegenden Klappenveränderung, septischer Embolien oder ähnlichen Befunden, sollte der sofortige Entschluss zur Klappenoperation erfolgen.

Diagnose

Die Diagnosestellung erfordert neben körperlicher Untersuchung, EKG und Röntgenbild vom Brustkorb eine Ultraschalluntersuchung (Echokardiographie) mit farbkodiertem Doppler, um den Blutdruckabfall über eine verengte Klappe bzw. den Rückstrom des Blutes durch eine nicht mehr dicht schließende Klappe quantifizieren zu können. Eine Herzkatheter-Untersuchung mit Koronarangiographie sollte vor der Operation immer durchgeführt werden.