Aktuelles

Ehrendoktorwürde für Prof. Bruno Reichart

Montag 26. Juli 2010

Am 24. Juli 2010 erhielt Prof. Bruno Reichart im feierlichen Rahmen de


Lehrpreise für Dozenten der Herzchirurgie

Dienstag 22. Juni 2010

Priv.-Doz. Dr. Andres Beiras-Fernandez und Oberarzt Dr. Gerd Juchem er


GenderMedicine - 1. Preis für Dr. Sandra Eifert

Freitag 23. April 2010

Preisverleihung bei der Jahrestagung 2010 der Österreichischen Gesells


Auswirkungen des Flugverbots auf Transplantationen

Donnerstag 22. April 2010

Tagesthemen-Interview mit Priv.-Doz. Dr. Kaczmarek, Oberarzt der Trans


Erfolgreiche Kinderherz-Transplantation

Mittwoch 21. April 2010

100. Kinderherz-Transplantation am Klinikum Großhadern


Behandlung von Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist die am häufigsten vorkommende Rhythmusstörung des Herzens. Sehr häufig begleitet das Vorhofflimmern andere Herzerkrankungen, wie z.B. die Herzkranzgefäßerkrankung und/oder Herzklappenerkrankungen. Das lang anhaltende Vorhofflimmern führt zu einer Vergrößerung von Herzhöhlen. Diese Veränderung wiederum verursacht eine Beeinträchtigung des Blutflusses innerhalb der Herzhöhlen. Die Konsequenz besteht in einer Verringerung der Herzleistung, die sich bis zu einem Herzversagen weiterentwickeln kann. Gleichzeitig besteht bei Vorhofflimmern die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln innerhalb einer der Herzhöhlen (im linken Herzohr), besonders wenn keine kontinuierliche Einstellung der Blutgerinnung durch Medikamentengabe durchgeführt wird. Diese Gerinnsel können sich von dort spontan ablösen, in den Blutkreislauf gelangen und z.B. ein Blutgefäß im Gehirn verstopfen und somit einen Schlaganfall verursachen.

Um die genannten Folgen des Vorhofflimmerns zu verhindern, wurde bereits in den 1990iger Jahren eine Operationsmethode entwickelt (COX-MAZE Prozedur), um diese Herzrhythmusstörung zu beseitigen und einen normalen, regelmäßigen Herzrhythmus (Sinusrhythmus) wieder herzustellen. Im Laufe der Jahre haben sich Operationsmethoden und unterschiedliche Operationsgeräte deutlich weiterentwickelt und verfeinert. Der operative Zugang findet entweder über eine konventionelle Eröffnung des Brustbeines statt (Sternotomie) oder über kleine Schnitte (minimal-invasiv). Die Erfolgsrate dieser Operation liegt bei ca. 80%, d.h. in 20% der Fälle kann Vorhofflimmern wieder auftreten, besonders kurz nach einer Herzoperation.